𝗪𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗺 𝗳𝗮𝗹𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗢𝗿𝘁 𝘀𝗽𝗮𝗿𝗲𝗻?
Als Werbeauftraggeber weiss ich: Vertrauen ist die härteste Währung. Marken entfalten ihre beste Wirkung in einem glaubwürdigen, qualitativen Medienumfeld. Wer den medialen Service public schwächt, schwächt nicht nur Information, sondern das gesamte Schweizer Medien- und Werbeökosystem.
Es geht um mehr als Gebühren. Es geht um gesellschaftlichen Zusammenhalt, um informierte demokratische Meinungsbildung und um eine Medienlandschaft, die unsere sprachliche und kulturelle Vielfalt abbildet. Und dies auch dort, wo es sich wirtschaftlich nicht mehr rechnet, weil immer mehr Werbegelder zu Big Tech ins Ausland abfliessen.
Die eigentliche Frage lautet nicht: Was kostet uns der Service public? Sondern: Was kostet uns sein Abbau?
• mehr Polarisierung statt verlässlicher Information
• mehr Fragmentierung statt Zusammenhalt
• eine geschwächte Schweizer Medien- und Kreativwirtschaft
Weniger als ein Franken pro Tag – ab 2029 CHF 0.82 – für Information, Kultur, Unterhaltung und Sport. Das ist ein fairer Preis.
👉 Darum stimme ich #Nein zur SRG Halbierungsinitiative.
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(Bild: Keystone/Laurent Gillieron)