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Martha A. Dudzinski

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Managing Partner at SWANS • Book Author "Konsequent 60%" • Speaker • LinkedIn Top Voice

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Die Causa Collien Fernandes ist eine großartige Gelegenheit für Männer, die #Allyship leben wollen: 4 konkrete Tipps. 1. INFORMIERT euch über Frauenhass, digitale und sexualisierte Gewalt, lest die DER SPIEGEL-Titelgeschichte. Tagesaktuelle, thematisch passende Filme sind die Manosphere-Doku auf Netflix von Louis Theroux (https://lnkd.in/eP3UpFi2) und die ZDF-Produktion "Eine bessere Welt" über digitale und analoge Gewalt, mit der Männer Frauen dafür bestrafen, in der Öffentlichkeit zu stehen und deren Produktion Katja Diehl beraten hat (https://lnkd.in/eUzfAXC8). 2. BETEILIGT euch an Diskussionen, sowohl im analogen, als auch im digitalen Raum. Widersprecht Männern, die Täter-Opfer-Umkehr propagieren, sexualisierte Gewalt und Sexismus verharmlosen und die Perspektiven von Betroffenen diskreditieren, sie anfeinden und bedrohen. Macht es nicht zur alleinigen Aufgabe von Frauen, sich hier engagieren zu müssen. Ihr werdet für eine klare Haltung auch eher gelobt statt sanktioniert, statt mit Mord- uns Vergewaltigungsdrohungen überflutet zu werden. Nutzt dieses Privileg, um gezielt problematischen Diskursen entgegenzuwirken und frauenfeindliche Narrative zu bekämpfen. Euch wird zugehört. 3. ORGANISIERT Veranstaltungen, die zu verschiedenen Formen digitaler und analoger sexualisierter Gewalt aufklären und BUCHT betroffene Expertinnen als Speakerinnen, etwa Katja Diehl, Elena Kountidou oder Sogol Kordi. Macht die unsichtbare Orga-/Admin-Arbeit hinter den Kulissen nicht zur Frauensache. 4. SPENDET an frauengeführte gemeinnützige Organisationen, die sich für Gleichberechtigung einsetzen und gegen alle Formen digitaler, analoger und sexualisierter Gewalt, etwa HateAid, LAND-GRAZIEN, Das NETTZ und Frauenhäuser in eurer Nähe. Wenn ihr den Rassismusaspekt mitdenken wollt, der auch in diesem Fall greift, spendet an von Migra-Frauen geführte Orgas wie myProtectify, SWANS Initiative oder Neue deutsche Medienmacher*innen e. V.. Ergänzt gern weitere Vorschläge in den Kommentaren! Wer #NotAllMen sagt, will tatenlos danebenstehen und wegschauen dürfen, während seine Geschlechtsgenossen beleidigen, drohen, vergewaltigen, morden. Im Juristischen heißt das unterlassene Hilfeleistung. Erst wenn Männer andere Männer zur Rechenschaft ziehen, haben wir eine echte Chance, diese Verbrechen zu bekämpfen - angefangen von scheinbar harmlosen Kommentaren über Drohungen, handfeste digitale und analoge Gewalt bis zum Mord. Bisher habe ich nur Posts von Frauen gesehen zur aktuellen SPIEGEL-Story - mit Ausnahme einiger dortiger Redakteure. Erst wenn auch scheinbar unbeteiligte Männer sich dafür stark machen, dass ihre Geschlechtsgenossen aufhören, diese Verbrechen zu begehen, wird diese Welt ein sicherer, gesünderer und besserer Ort für uns alle. Deswegen meine Bitte, liebe Männer: Lest euch ein, mischt euch ein und teilt eure Ressourcen und Privilegien. Wenn eure Geschlechtsgenossen patriarchale Gewalt ausüben, darf danebenstehen und wegschauen keine Option für euch sein.
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