EXEED AI

Nils Grammerstorf's Recent LinkedIn Posts

Nils Grammerstorf

Nils Grammerstorf

@nilsgrammerstorf

Wir machen aus deinem LinkedIn-Profil einen zuverlässigen Vertriebskanal. LinkedIn-Profilübernahme für Unternehmer

de24 postsLinkedIn

Posts

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Viele unserer neuen Mitarbeiter sind traumatisiert von ihren alten Arbeitgebern. In den ersten Wochen: - geben sie Fehler nicht so gerne zu - lassen sich alles doppelt und dreifach absichern - schreiben mir Romane um ein Stück Freiheit zu bekommen Erst nach 6-8 Wochen merken sie: Uns interessieren nur die Endresultate beim Kunden. Erst dann werden sie entspannter. Offener. Ehrlicher. Der Screenshot oben ist eine Nachricht von Teresa. Damals drei Monate nach ihrem Start bei uns. Kein "Darf ich, bitte bitte? Es ist echt wichtig..." Nur ein klares Update und eine kurze Rückfrage. Das ist das Ziel. Meiner Meinung nach entsteht so die beste Beziehung zu Mitarbeitern. Nicht durch große Gespräche. Eher durch 1000 kleine Momente, in denen sie merken, dass man ihnen vertraut. Würdest du in so einem Unternehmen arbeiten wollen oder wäre dir das zu viel Freiheit?
265

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Jeder will gute Mitarbeiter. Bis man von ihnen genervt ist. Sie: - Stellen dir in Meetings vor allen anderen Fragen, die sich sonst keiner traut - Sagen dir ehrlich, dass deine "geniale Idee" keine gute ist - Diskutieren mit dir über eine Entscheidung, obwohl du sie eigentlich schon getroffen hast - Geben dir ungefragt Feedback - Sagen nicht einfach zu allem Ja und Amen - Stellen ständig unbequeme Fragen - Bringen dich in Situationen, in denen du dich rechtfertigen musst Gute Mitarbeiter sind extrem unangenehm. Und genau deshalb sind sie unbezahlbar. Sie wollen besser werden. Und sie wollen, dass du es auch wirst. Wenn das nicht passiert, dann gehen sie. Wenn du als Chef also nie genervt bist, dann hast du keine guten Mitarbeiter. Du hast ein Team aus Ja-Sagern. Und die bringen dich keinen Zentimeter weiter. Was ist deine Meinung? Was würdest du noch hinzufügen?
722

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Manchmal schaue ich mir LinkedIn-Posts an und denke mir: "Krass. Kein Wunder, dass die nur 100 Impressions haben." I know... I know... Du gibst dir Mühe mit deinen Posts 😄 Du schreibst teilweise auch gerne mal zwei Stunden daran, suchst ein schönes Bild raus... Und am Ende? 100 Impressions. 2 Likes. 0 Kommentare. Und bevor du dir das selbst einredest: Es liegt nicht an der Uhrzeit. Auch NICHT am Algorithmus. Hier sind die 4 wichtigsten Faktoren für mehr Impressions: 1. Bildwahl (aka: scrollen sie vorbei oder bleiben sie stehen?) → Ein gutes Bild ist ein Stoppschild im Feed, bevor auch nur ein einziges Wort gelesen wurde. 2. Hook (aka: klicken sie auf "mehr anzeigen" oder nicht?) → Deine erste Zeile ist Lebenszeit, die du verkaufst. Wenn die langweilig ist, war es das. 3. Copywriting (aka: landen sie am Ende des Beitrags?) → Bester Tipp, den ich je aus einem Buch hatte: "Die erste Zeile verkauft die zweite, die zweite verkauft die dritte... usw." 4. Inhalt (aka: lassen die Leute einen Like da?) → Wenn der Beitrag nichts auf der anderen Seite auslöst, sei es positiv oder negativ, wird dein Post nicht geliket/kommentiert und dementsprechend auch nicht häufiger ausgespielt. Und sorry to say: Aber solange du kein Grundverständnis von Marketing hast, wirst du nicht unterscheiden können, ob ChatGPT dir gute oder schlechte Beiträge ausspuckt 🤷🏿
83

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Wenn deine letzten 6 Monate ungefähr so aussahen... - LinkedIn, Instagram, YouTube vom iPhone gelöscht - Keine Nachrichten mehr geschaut - Deine Macken nicht versteckt, sondern als Feature verkauft - Deine echten Freunde gefunden - Körperlich besser drauf als je zuvor - Null abhängig von der Meinung anderer - Committed für etwas, das größer ist als du selbst ... ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du sehr zufrieden mit deinem Leben bist. Was ich die letzten 12 Monate gelernt habe: Die meisten kämpfen ihr Leben lang darum, jemand zu werden, den sie eigentlich gar nicht sein wollen. Sie orientieren sich blind an den Zielen anderer. Leben fremde Träume. Bezahlen dafür mit ihrer einzigen Lebenszeit. Und merken es oft erst, wenn es fast zu spät ist.
120

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Man könnte denken, dass unsere Mitarbeiter faul sind. Vielleicht sind wir auch selbst schuld daran. Weil: Wir propagieren nach außen, dass bei uns alles sehr frei und autonom abläuft. Dahinter steckt aber einfach nur, dass jeder seine Zeit und seinen Tag sehr flexibel gestalten kann. Flexibel gestalten heißt aber nicht: Ich stehe um 13 Uhr auf und mache nur eine Stunde etwas. Es heißt: Ich stehe heute mal um 9 Uhr auf, ziehe mir noch eben entspannt einen Kaffee ums Eck und fange dann mit den ersten Sachen an. Muss aber ein bisschen reinhauen, weil ich heute Abend auf ein Date gehen will, das schon um 17 Uhr startet. Sonst muss ich morgen wohl noch mal eine Extraschicht einlegen. Unsere Mitarbeiter schätzen enorm, dass sie sich ihre Arbeitszeit frei gestalten können... wissen aber auch, dass am Ende des Tages entscheidend ist, wie gut ihre Leistung ist. Und nur, weil andere es nie anders gelernt haben, denken sie, dass wir "zu soft" sind. Sind wir nicht. Na gut, vielleicht manchmal 😄
107

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

4 Jahre hat es gedauert, bis ich nach der Gründung ansatzweise mal Luft im Kalender hatte. Und ich rede bewusst von ansatzweise. Der Traum, den viele haben, sieht ja so aus: - Gründen - Leute einstellen - Zurücklehnen, Geld zählen Aber das ist ein Zustand, den dir irgendwelche Insta-Coaches verkaufen wollen, die selbst nie ein echtes Unternehmen aufgebaut haben. Vor etwa 6 Monaten ist bei mir kurz etwas mehr Raum entstanden. Wirklich nur kurz. Weil wir gewachsen sind. Leute eingestellt haben. So konnte ich erste Aufgaben langsam abgeben. Aber jetzt fängt das Management richtig an. Mitarbeiter führen. Probleme lösen. Entscheidungen treffen, für die sich sonst niemand zuständig fühlt. Es ist einfach ein neues Problem. Den Traum vom freien Kalender? Den träumen meiner Meinung nach nur Leute, die eigentlich gar kein Unternehmer werden wollten. PS: Auf dem Bild siehst du mich in der ersten Woche nach meiner Gründung. Irgendwelche Dinge am Freitagabend fixen, während schon der erste Drink neben mir steht 😄
86

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

LinkedIn sind nur "cringe" Posts mit unpassenden Bildern. Auf TikTok wird nur getanzt. Auf Facebook sind nur alte Leute. Instagram ist alles nur Fake. X (Twitter) ist voller Hater. Jede Plattform hat ihr eigenes negatives Narrativ. Weißt du, was diese Narrative gemeinsam haben? Sie kommen fast immer von Leuten, die selbst keinen guten Content machen. Wer Content veröffentlicht und damit erfolgreich ist, redet nicht schlecht über seine Plattform. Die Person postet einfach. Und jeder, der keinen guten Content macht, wird IMMER einen Grund finden, dir deine Plattform mürbe zu reden. Lass sie reden.
95

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

"Sei dankbar, dass du überhaupt einen Job hast." Als ob ein Job ein Geschenk wäre. Als ob man dafür nichts zurückgeben würde. Bullshit. Ein Job ist kein Geschenk. Ein Job ist ein Vertrag. Man gibt: Zeit. Energie. Skills. Ideen. Das Unternehmen gibt: Geld. Das ist der Deal. Niemand muss dankbar sein für einen fairen Austausch. Trotzdem wird dieser Satz gerne benutzt. Aber er hat nur einen Zweck: Dich klein halten. Dich glauben lassen, dass du keine Alternative hast. Aber hier ist die Wahrheit: Gute Arbeitskräfte haben immer Alternativen. Immer. Mein Rat: Wenn dein Chef dir sagt: "Sei dankbar, dass du einen Job hast"... Dann sag: "Sei du dankbar, dass ich hier arbeite." Und schau mal was passiert. Denn die Wahrheit ist: Arbeitgeber brauchen gute Leute genauso sehr, wie gute Leute gute Arbeitgeber brauchen.
402

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Sobald deine LinkedIn-Posts anfangen zu funktionieren, passiert etwas Komisches. Einige Leute stellen dir komische Fragen: "Schadet das nicht deinem Ruf?" "Bist du das denn wirklich?" "Ich seh dich jetzt irgendwie zu oft in meinem Feed …" Das klingt wie Feedback. Ist aber meistens einfach nur Neid im Mantel eines gut gemeinten Feedbacks. Ich erlebe das bei allen meinen Mitarbeitern, die anfangen zu posten. Wir erleben das auch bei fast allen Kunden, mit denen wir arbeiten. Und ich habe es auch selbst erlebt. Die ersten Posts gehen online. Dann fangen die ersten Sachen an, gut zu laufen. Und plötzlich melden sich Leute. Alte Kollegen. Bekannte. "Freunde". Nicht, weil sie deinen Content nicht mögen. Sondern, weil jemand etwas macht, für das sie selbst zu unsicher sind. Es gibt dafür einen Begriff in der Psychologie: Krabbenkorb-Effekt. Eine Krabbe möchte aus der Gruppe ausbrechen, aber die anderen ziehen sie wieder runter, damit sie in der Gruppe bleibt. Sobald du merkst, dass andere versuchen, dich zu stoppen: Lass sie ruhig. Und mach trotzdem weiter 🤙
123

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Uns ist völlig latte, ob jemand im Team gerade auf Slack online ist (alle arbeiten remote) Vielleicht holt sich jemand gerade einen Flat White. Vielleicht geht gerade jemand eine Runde mit dem Hund. Oder braucht einfach mal frische Luft. Surprise: Wir stoppen tatsächlich auch nicht die Zeit, wie viel Zeit jemand auf der Toilette verbringt. Wenn jemand länger weg ist als üblich, gibt er oder sie kurz Bescheid, damit niemand unnötig auf eine schnelle Antwort warten muss. Fertig. Sobald du anfängst, heute noch Anwesenheit zu überwachen, hast du schon verloren. Einfach, weil zu viel Vertrauen kaputtgeht. Und gute Leute heute nicht mehr bereit sind, in einer Firma zu arbeiten, in der es kein Vertrauen gibt. Falls du das anders siehst: Dann baust du kein Unternehmen auf. Du baust 'ne Kita ✌️
657

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Ich muss mir wirklich an den Kopf fassen, wenn ich mir neuerdings die Kommentare unter meinen LinkedIn-Posts durchlese. Ich mache das hier seit 7 Jahren. Ich erkenne (fast jeden) ChatGPT-Kommentar blind. Vorher hat einfach niemand geschrieben, wie „inspirierend“ er mich findet 😄 Mittlerweile fast unter jedem Post. Neuerdings sind auch viele Kommentare sehr ausführlich und beinahe perfekt formuliert. Das war vor einem Jahr auch nicht so. Und immer, wenn ich so einen Kommentar entlarve, denke ich mir: "Wie soll ich deine Meinung ernst nehmen, wenn ich weiß, dass es gar nicht deine eigene ist?" Sondern nur eine, die du mit ChatGPT teilst. Better be real. Wie siehst du das?
310

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Ich meine das ernst, wenn ich sage: Mitarbeiter, die Probleme am Computer selbst lösen können, sind total underrated. Datei zu groß? Jemand weiß sofort, wie man so etwas komprimiert. Browser hängt? Jemand leert kurz selbst den Cache, läuft wieder. Bildschirm teilen geht nicht? Kurz mal die Systemeinstellungen angepasst. Word-Dokument zerschießt die Formatierung? Die Person kann sich mit drei Klicks selbst helfen. Klingt banal, aber in vielen Unternehmen rauben genau solche Kleinigkeiten unglaublich viel Zeit. Klar, du kannst ein Ticket an die IT-Abteilung schreiben. Aber das kostet ja auch Zeit und somit Geld. Im Start-up? Noch schlimmer. Da landet so etwas direkt beim Founder (aka bei mir). Und die haben meist definitiv andere Probleme 😄 Nicht, dass ich hier aus Erfahrung sprechen würde, haha. Deshalb feiere ich Leute, die am Rechner einfach extrem fit sind. Unterschätzter Skill. Spart viel Zeit und Nerven.
150

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Wir suchen eine ganz spezielle Person 👀 In den letzten 7 Jahren: - Habe ich 2 LinkedIn-Beratungsunternehmen aufgebaut - Insgesamt über 1.600 Unternehmen geholfen, auf LinkedIn schneller zu wachsen - Letztes Jahr mit meiner ersten Mitarbeiterin (rechts im Bild) eine Personal Branding Agentur gegründet - Betreuen mittlerweile 30+ LinkedIn Accounts, sind 8 Leute - Auch mit Personal Brands wie Christian Wolf zusammengearbeitet Für weitere solcher Projekte in der Zukunft suchen wir jetzt jemanden, der oder die solche Projekte eigenhändig verantworten kann. Du wirst eng mit Paulina und mir an der strategischen Ausrichtung des Accounts zusammenarbeiten. Übernimmt aber eigenständig den kompletten Prozess mit dem Kunden. Das bedeutet: Du bist verantwortlich dafür, dass jede Woche coole Themen mit dem Kunden erarbeitet werden und schreibst die Beiträge so gut, dass die Follower des Accounts quasi ausrasten, weil die Beiträge so gut sind. Hier die 3 wichtigsten Anforderungen: 1. Du hast ein gutes Gespür für Social Media. Egal ob das durch deinen eigenen TikTok-Kanal, einen Instagram-Account oder erste LinkedIn-Erfahrungen entstanden ist. Du weißt, was funktioniert und warum. 2. Du ziehst dir extrem viel Content (TikTok, YouTube, LinkedIn etc.) rein. Deine Bildschirmzeit ist eigentlich ungesund. Genau so jemanden brauchen wir. 3. Du brauchst keine lange Anlaufzeit. Du weißt, was du tust und willst direkt loslegen. (Du bekommst natürlich eine Einarbeitung, aber wir suchen jemanden, der das Thema schon beherrscht und nicht von 0 auf angelernt werden muss) UND: Du gehst gerne auch mal am Wochenende feiern. Zusammen mit Mitarbeitern auf Festivals gehen, ist core value unserer company 😄 Klingt nach dir? Ich packe einen Link in die Kommentare, damit du einfach ein Formular ausfüllen kannst 👇 Ich bin gespannt! PS: Natürlich vollständig remote möglich.
332

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

2mo

Alles, was du erreichen willst, liegt hinter dem Gefühl kurzfristig "cringe" zu sein.
182

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Was bei uns keiner machen muss: - Sich rechtfertigen, wenn man private Termine wie Coaching, Friseur etc. in der Kernarbeitszeit hat - Attest vom Arzt besorgen.. bleib einfach liegen, wenn du dich nicht fühlst - Einen halben Tag Urlaub nehmen, wenn man am Nachmittag mal andere Pläne hat - An Meetings teilnehmen, um dabei zu sein - Immer über Slack erreichbar sein - 40 Stunden arbeiten (wenn alle Aufgaben erledigt, geh) - Zu festen Zeiten arbeiten Klingt nach „Lust und Laune Betrieb“, oder? Nicht ganz. Ich will Leute, die charakterlich nah an einem Entrepreneur sind. Die theoretisch vieles mitbringen, um selbst zu gründen. Warum? Mir macht es einfach Spaß, mit diesen Leuten täglich zu arbeiten. Diese Leute wollen aber autonom arbeiten. Und dafür habe ich einen Rahmen geschaffen. Somit ist das Einzige, worüber wir diskutieren? Ergebnisse. Stimmen diese nicht, haben wir ein Thema. Aber genau diese Leute haben damit kein Problem, weil sie den Anspruch an sich selbst haben, Ergebnisse zu liefern. Würdest du in so einem Unternehmen arbeiten wollen oder wäre dir das zu viel Freiheit?
346

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Der deutsche Traum: 1. Ohne Wecker aufwachen 2. Kaffee mit Freunden trinken 3. Online-Meetings auf stumm beiwohnen 4. Mittagessen mit denselben Freunden 5. Alleine spazieren gehen 6. Noch mehr Kaffee mit Freunden 7. Nichts tun Die deutsche Realität: 1. Aufwachen (zweimal Snooze drücken) 2. Kaffee alleine - im Stress 3. Zur Arbeit hetzen 4. Kaffeepause im Büro zwischen den Meetings (vielleicht) 5. Heimkommen, kaputt sein, kochen, essen, schlafen Und dann wieder von vorne. Aber hey, in beiden Welten gibt's Kaffee. Viel Kaffee 😃
107

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Es gibt eine einfache Regel: Wenn dein LinkedIn-Content funktionieren soll, musst du damit klarkommen, dass die meisten Leute es cringen finden werden, was du postest. Doch das: Muss leider so sein. Denn: Guter Content entsteht nur, wenn man Dinge ausspricht, die andere maximal denken... aber nie öffentlich sagen würden. Wenn ich einen guten Post fertig habe, läuft es immer gleich ab: 1) "Der ist richtig gut." Wird für nächste Woche eingeplant. 2) 1–2 Tage vorher: kurz überlegen, ob ich ihn doch nicht bringe. 3) Geht online. Handy weglegen. Reaktionen erstmal ignorieren. 4) Läuft gut an. Und trotzdem: "War das an der einen Stelle zu viel?" Jeder, der ernsthaft Content macht, kennt diese Momente. Und jeder weiß: Genau diese Posts performen am besten. Weil sie authentisch sind, anecken und einen Nerv treffen. Über die Zeit lernt man damit umzugehen. Am Ende überwiegen meistens die positiven Reaktionen und Nachrichten. Aber diese Momente entstehen nur, wenn man sich traut, auch mal unbequem zu sein. Macht euch also frei von dem Gedanken, dass sich jeder Post gut anfühlen muss. Je mehr man sich dabei "wegcringt", desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Post funktionieren wird ✌️
114

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Stell dein Team niemals öffentlich bloß. Niemals. Nicht mal mit einem dummen Spruch ("der gar nicht so gemeint war") Es ist mir völlig egal, • ob jemand aus meinem Team bei Kunden einen Fehler macht • ob ich eine andere Meinung habe als meine Mitarbeiter • ob Kunden mein Team kritisieren Vor anderen ist mein Team unantastbar. Warum? Weil echte Führung bedeutet, Schutz zu bieten und nicht bei der ersten Gelegenheit die Schuld bei deinen Leuten zu suchen. Weil Respekt heißt, Probleme intern zu lösen.. nicht vor Publikum. Weil Vertrauen genau dann entsteht, wenn dein Team weiß: „Meine Führungskraft steht hinter mir. Immer.“ Respekt bekommst du, wenn du auch mal für dein Team einsteckst. Tut weh? Ja. Nervt? Ja. Dein Job, dafür zu sorgen, dass es nicht wieder passiert? Leider auch ja. Führung klingt immer geil.. bis du merkst, dass du genau dann gefordert bist, wenn es unangenehm wird. Aber genau das trennt echte Führung von denen, die eigentlich nur gern den Titel hätten.
674

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Es klingt immer super cool Mitarbeitern extrem viele Freiheiten zu geben, bis sie diese wirklich anfangen zu nutzen: - Blocker von 9 bis 11 Uhr "Privat" - Blutbild 13:30 bis 16:30 Uhr - 11:30 bis 13:45 Zahnarzt - Kind vom Schulbus abholen um 16:30 So sehen teilweise die Kalender aus, wenn ich reinschaue. Du denkst jetzt vielleicht auch: "Äh… und wann arbeiten die bitte?" Habe ich mich am Anfang auch gefragt. Aber dann wurde mir klar: Ich habe einfach einen anderen Rhythmus, als meine Mitarbeiter. Und dann kommt der wahre Test: Vertraust du ihnen, dass sie trotzdem alles erledigt bekommen? ... ODER vielleicht bekommen sie gerade deswegen alles erledigt. Dann sollte es ohnehin niemanden mehr jucken, ob sie das in 38 oder 40 Stunden hinbekommen haben. Genauso beschwert sich umgekehrt auch keiner, wenn sie mal 45 Stunden die Woche arbeiten.
106

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

"Meine Mitarbeiter sollen nicht auf LinkedIn aktiv sein." "Wenn die uns verlassen, nehmen sie ihr Netzwerk mit." Ja. Und? Ganz ehrlich: Die Angst vor Mitarbeiterfluktuation blockiert dein Wachstum. Du lässt Reichweite liegen, weil du Angst hast, dass jemand geht. Letzte Woche mit jemandem gesprochen: "Ich will nicht, dass meine Leute auf LinkedIn posten." Ich: "Warum?" Er: "Die könnten ja auch abgeworben werden." Die Wahrheit: Das Wachstum, das du durch aktive Mitarbeiter bekommst, überwiegt das Risiko. Wenn deine Mitarbeiter auf LinkedIn sichtbar sind, wächst deine Brand. Wenn sie gehen, nehmen sie ihr Profil mit. Aber deine Brand bleibt. Meine Meinung: Du kannst nicht aus Angst vor Fluktuation auf Wachstum verzichten. Wie handhabt ihr das bei euch im Unternehmen? PS: Auf dem Bild unsere Mitarbeiterin Teresa, die in nicht mal 5 Monaten 12.000 Follower auf ihrem Profil aufgebaut hat (wir profitieren davon auch).
193

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

"Meine Eltern sind an allem Schuld" Bro.. du bist 30. Leben geht erst los. Wie viele Menschen habe ich in den letzten Jahren kennengelernt, die gerade mal in ihren 30ern angekommen sind und schon den Kopf in den Sand gesteckt haben? Zu viele. Wie viele einfach schon akzeptiert haben, dass das Leben nicht mehr für sie zu bieten hat... einfach insane. Eine beliebte Opferhaltung dabei ist, irgendwelche Versäumnisse auf die Erziehung der Eltern zu schieben. Ich bin zwar nicht im Chaos aufgewachsen... Aber bei mir zu Hause war es auch nicht immer easy. Mein Bruder sitzt seit Tag 1 im Rollstuhl. Das bringt in der Erziehung das ein oder andere Problem mit sich. Aber ich habe nicht einen Tag meine Ansprüche runtergeschraubt, weil meine Eltern das ein oder andere anders hätten machen KÖNNEN. A la: "Hätte sich jemand mit mir zum Lernen hingesetzt, wäre ich auf der und der Uni gelandet und jetzt reich." Alles Ausreden, die wir uns servieren, um nicht das Leben unserer Träume zu lebe ✌️
86

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Letzte Woche im Sales-Call: Sie zeigt mir ihre LinkedIn-Statistiken. Ich: "Früher hattest du mehr Engagement?" Sie: "Ja, vor 6 Monaten so 50 Likes. Jetzt nur noch 8." Ich: "Okay. Was hat sich verändert?" Sie: "Keine Ahnung. Ich poste das Gleiche wie vorher." Genau das ist das Problem. LinkedIn belohnt nicht Kontinuität. LinkedIn belohnt Relevanz. Vor 2 Jahren? Da konnte man irgendwas posten und hat Reichweite bekommen. Warum? Weil es wenige getan haben. Heute? Posten deutlich mehr Leute. Jetzt musst du nicht nur gut sein. Du musst besseren Content veröffentlichen als der Rest. Ein Satz, den du vielleicht auch schon mal gehört hast, und der hier gut passt: "Staying on top is harder than getting on top." Was ich dir sagen kann: Die Leute sind noch da. Aber sie lesen jetzt bei jemand anderem. Zeit, deinen Content wieder auf ein neues Level zu heben! (Und nein, der Algorithmus ist nicht dein Problem 😄) Mich würde total interessieren: Wie ist das bei dir? Hast du diese Beobachtung auch schon mal gemacht? Wie bist du damit umgegangen?
51

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

3mo

Je älter ich werde, desto mehr merke ich: "Glück" ist meistens nur "sich zeigen" Wer jeden Tag im selben Stuhl sitzt, dieselbe Routine lebt und mit denselben Menschen quatscht, dem passiert nichts Neues. Der hat kein "Glück" im Leben. Du musst mit der Welt in Berührung kommen, wenn du gewinnen willst. - Ständig mit Fremden sprechen - Sich einfach random in ein neues Café setzen - Dinge online posten, die sich cringe anfühlen - Kleine Side-Projekte starten, die erstmal nicht vielversprechend sind Mir scheint, als würden diejenigen belohnt werden, die ständig in Bewegung sind.
60

Nils Grammerstorf

Sales & Marketing

2mo

"Wir sind wie ein Startup" Gesagt von einem Unternehmen mit 500 Mitarbeitern. Und ich denke mir: Ach ja? Dann lass uns mal schauen, was ihr damit meint. Was sie meinen, wenn sie "wie ein Startup" sagen: - Gehälter unter Marktniveau sind normal - Jeder macht alles, auch wenn es nicht sein Job ist - Hierarchien gibt es offiziell nicht, aber der Chef entscheidet trotzdem alles - "Alle packen mit an" heißt: Du arbeitest auch am Wochenende Klingt nach Startup, oder? Jetzt schauen wir mal, was echte Startups bieten: - Echte Mitgestaltung - Entscheidungen, die du selbst treffen kannst - Manchmal sogar Equity oder Unternehmensanteile - Flache Hierarchien, die auch wirklich gelebt werden Und genau da ist das Problem. Diese Unternehmen wollen die Startup-Mentalität. Aber ohne die Startup-Vorteile. Sie haben sich die Rosinen rausgepickt: - Die Flexibilität der Mitarbeiter. Ja. - Die niedrigen Kosten. Ja. - Den Einsatz über die Arbeitszeit hinaus. Ja. Aber wenn es um die andere Seite geht: - Mitspracherecht? Nein. - Gewinnbeteiligung? Nein. - Echte Verantwortung? Nein. - Aufstiegschancen wie in einem wachsenden Startup? Nein. Du bekommst die Nachteile. Sie behalten die Vorteile. Das ist kein Startup. Das ist Ausbeutung mit hippen Buzzwords. ---- Ist mir gerade nur mal wieder aufgefallen, da wir gerade viele Bewerbungsgespräche führen (und teilweise die wildesten Storys zu hören bekommen) 😄
76