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Carsten Maschmeyer

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@carsten-maschmeyer

Unternehmer, CEO und Startup-Investor

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Carsten Maschmeyer

Entrepreneurship

3mo

Weniger Meetings = mehr Gehalt für Mitarbeiter. Die meisten Meetings bringen keinen echten Mehrwert. Im Gegenteil, sie kosten Fokus, Zeit und Energie. Und vor allem kosten sie eines: Geld.   Das zeigt eine Studie von Steven Rogelberg: 25.000 Dollar pro Jahr - pro Mitarbeiter - gehen durch unnötige Meetings verloren. Bei Führungskräften sogar 42.000 Dollar.   Hochgerechnet auf ein Unternehmen mit 5.000 Mitarbeitern sind das über 100 Millionen Dollar.   Das muss man sich mal vorstellen. Warum schaffen wir unnötige Meetings nicht ab und stecken dieses Geld in die Gehälter?   Rechnen wir das mal durch: Aktuelles Gehalt: 60.000 € + „Meeting-Verschwendung“: ~23.000 € = 83.000 € mögliches Gehalt   Selbst wenn man nur die Hälfte umverteilt, sind das 11.500 € mehr Lohn pro Mitarbeiter pro Jahr.   Jedes Meeting, das keinen echten Mehrwert bringt, muss konsequent gestrichen werden. Bezahlt wird Leistung, nicht das Absitzen von Terminen.   Alles andere ist nicht nur ineffizient und kostspielig. Es ist respektlos gegenüber der Leistung und der Zeit der Mitarbeiter.   Weniger Meetings ➡️ mehr Fokus ➡️ bessere Ergebnisse ➡️ mehr Wertschöpfung.   Und genau so entstehen höhere Gehälter.   Wie viele Meetings in eurem Kalender haben wirklich Mehrwert? #meetings #kosten #gehalt #mitarbeiterführung
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Carsten Maschmeyer

Entrepreneurship

3mo

Befördern wir die Falschen?   Manche Menschen steigen auf, weil sie hervorragende Arbeit leisten. Andere, weil sie sehr gut darin sind, den Eindruck hervorragender Arbeit zu erwecken.   Im Alltag ist dieser Unterschied oft schwer zu erkennen. In den Ergebnissen über Jahre hinweg dagegen sehr deutlich. Eine aktuelle Auswertung der Universität Trier zeigt: Menschen mit machiavellistischen Persönlichkeitszügen gelangen statistisch häufiger in Führungspositionen. Also solche, die strategisch manipulieren, Eigennutz über Teaminteressen stellen und moralische Grenzen flexibel handhaben. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie besser führen. Es zeigt vor allem eines: Viele Beförderungssysteme belohnen strategisches Verhalten stärker als echte Leistung. Das ist kein Einzelfall, das ist ein strukturelles Problem. Und langfristig zahlen Unternehmen dafür einen hohen Preis: Vertrauen schwindet, Motivation sinkt - und die besten Mitarbeiter gehen.    Wer nach oben glänzt und nach unten Druck ausübt, verliert diese Menschen schneller, als er sie gewinnen kann. Damit wächst auch der Druck auf Unternehmen, ihre Beförderungs- und Auswahlprozesse neu zu denken.   Die Lösung ist, Anreize richtig zu setzen - sodass Integrität, Teamleistung und nachhaltige Ergebnisse wirklich zählen. Nicht nur in Leitbildern, sondern bei Entscheidungen über Karriere. Denn wer Führungskräfte danach auswählt, wie gut sie nach oben wirken, sollte sich nicht wundern, wenn Teams darunter leiden. Wie seht ihr das - wird tatsächlich nach Kompetenz befördert? #beförderung #kompetenz #führungsstil
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Carsten Maschmeyer

Entrepreneurship

3mo

Eine schlechte Führungskraft zerstört ein gutes Team. Und meistens passiert genau das, wenn ein neuer Chef kommt, der keinerlei Führungskompetenz besitzt. Dabei hat es Monate gedauert, dieses Team aufzubauen. Denn Menschen müssen sich kennenlernen. Sie müssen sich aufeinander einspielen. Sie müssen lernen, sich zu vertrauen - auch in Höhen und Tiefen. Erst dann entsteht ein echtes Team. Klar, ich verstehe, dass sich jemand Neues erst beweisen möchte. Aber sich beweisen heißt nicht, alles zu verändern, was bisher gut funktioniert hat. Es heißt auch nicht, überheblich aufzutreten à la: „Hier bin ich!“ Eine gute Führungskraft hört zuerst zu, sie versteht die Prozesse, sie beobachtet die Dynamik im Team und bringt sich ein. Sie stellt Fragen, bevor sie Entscheidungen trifft. Doch stattdessen passiert häufig das Gegenteil. Ein paar Wochen Mikromanagement, ego-getriebene Entscheidungen und Meetings, in denen plötzlich niemand mehr offen spricht. Auf einmal leiden Motivation und Leistungsqualität. Aber nicht, weil das Team schlechter geworden ist, sondern weil Führung schlechter geworden ist. Das Ironische daran: Viele Unternehmen investieren Millionen in Strategie, Prozesse und Tools. Aber bei Führung machen sie den größten Fehler. Denn die wichtigste Frage ist, wer führt Menschen am besten. Was macht für euch eine wirklich gute Führungskraft aus? #mitarbeiterführung #leadership #team
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Carsten Maschmeyer

Entrepreneurship

3mo

Gute Mitarbeiter gehen, wenn man sie zu lange übersieht. Die meisten Unternehmen verlieren ihre besten Mitarbeiter nicht wegen der Konkurrenz. Sie verlieren sie wegen ihrer eigenen Blindheit. Denn was passiert in vielen Firmen? Eine Stelle wird frei. Und noch bevor jemand aus dem eigenen Team überhaupt gefragt wird, läuft schon die externe Suche. Neue Stellenanzeigen, Headhunter und Bewerbungsgespräche. Als wären die eigenen Leute nicht gut genug. Als hätten sie nicht längst bewiesen, was in ihnen steckt. Dabei sitzen die größten Potenziale oft längst im selben Büro. Menschen, die das Unternehmen kennen, die loyal sind und die Leistung bringen. Und trotzdem übersehen werden. Genau das ist ein großer Fehler: ➡️ Wer Potenzial im Team ignoriert, fördert stille Kündigungen. ➡️ Wer nur extern sucht, verpasst die loyalen Top-Talente im eigenen Haus. ➡️ Kurz gesagt: Wer nicht fördert, verliert. Führung beginnt mit dem Blick nach innen - nicht nach außen. Habt ihr schon erlebt, dass jemand gekündigt hat, weil er oder sie zu lange übersehen wurde? #mitarbeitermanagement #mitarbeiterführung
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Carsten Maschmeyer

Entrepreneurship

3mo

Ein Mitarbeiter, der mehr leistet, darf nicht weniger verdienen. Doch in vielen Unternehmen entscheidet nicht die Leistung über das Einkommen, sondern die Willkür der Führungskraft. Wer sich gut verkauft, wer im richtigen Moment am richtigen Ort ist, bekommt die Aufmerksamkeit - und eine Gehaltserhöhung. Ohne große Diskussionen. Ein anderer Mitarbeiter hingegen rackert sich ab, liefert monatelang oder jahrelang Höchstleistung - und muss um jeden Euro mehr kämpfen. Und dann reicht es nicht einmal für einen echten Inflationsausgleich. Aber wer macht am Ende die Arbeit? Bestimmt nicht die Lautesten, sondern die Stillen. Sie sind oft am fleißigsten, aber stellen sich nicht permanent ins Rampenlicht. Wenn genau diese Menschen benachteiligt werden, läuft etwas grundsätzlich falsch.   Es sollte doch logisch sein: Wer bessere Ergebnisse liefert, erhöht den Unternehmenswert. Und dieser Wert muss sich im Einkommen widerspiegeln. Gehalt ist die monetäre Übersetzung von Leistung. Und ich glaube an das Leistungsprinzip, nicht an Gehaltserhöhungen nach Betriebszugehörigkeit, nach Sympathie oder nach Nähe zur Führungskraft. Wie ist eure Erfahrung: Hattet ihr eine solche Situation im Job schon mal? #gehalt #leistung #mitarbeiter
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Carsten Maschmeyer

Entrepreneurship

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Starke Ideen haben kein Geschlecht. Aber die Finanzierung offenbar schon. Eine aktuelle EY-Studie belegt das in aller Deutlichkeit: 2025 flossen fast 7,4 Milliarden Euro an rein männliche Gründerteams. Rein weibliche Teams erhielten hingegen gerade einmal 53 Millionen Euro - also etwa ein Prozent. Der Anteil finanzierter Start-ups mit mindestens einer Frau im Gründerteam sank zudem von 21 auf 19 Prozent. Dass sich Mädchen und Frauen angeblich weniger für MINT-Fächer interessieren, ist hier nicht der ausschlaggebende Punkt. Der eigentliche Grund liegt tiefer. In den kapitalintensiven Branchen - Software, Fintech, Defense - sind Frauen strukturell unterrepräsentiert. Und das beginnt nicht beim Pitch vor Investoren, sondern Jahre früher. In der Schule, im Studium, in einer Arbeitswelt, die Unternehmertum und Familie noch immer schwer vereinbar macht. Auch Mädchen sollten ermutigt werden, technische Berufe zu wählen. Denn wenn Vorbilder fehlen, werden sich diese Zahlen kaum verschieben. Was glaubt ihr: Warum ist das so und was muss sich ändern? #gründer #chancengleichheit
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Carsten Maschmeyer

Entrepreneurship

3mo

Dinge, die mir als Chef komplett egal sind: Ob jemand 22 oder 62 Jahre alt ist. Kompetenz kennt kein Alter. Es zählt nur, was jemand beiträgt. Ob jemand zwischendurch eine Stunde Sport macht, spazieren geht oder einen privaten Termin wahrnimmt. Wenn der Kopf danach besser funktioniert: perfekt. Wichtig ist, was am Ende rauskommt. Ob jemand fünf Minuten länger einen Kaffee mit Kollegen trinkt. Kurze Gespräche stärken die Zusammenarbeit. Und gute Ergebnisse entstehen selten allein. Ob jemand viele kurze Pausen macht oder wenige lange. Produktivität sieht bei jedem anders aus. Entscheidend ist, dass Ziele erreicht werden. Ob jemand eine klassische Karriere oder einen ungewöhnlichen Lebenslauf hat. Der Weg ist zweitrangig. Wichtig ist, wie gut die Leistung ist, die jemand heute bringt. Was mir dagegen nicht egal ist: Respekt im Umgang miteinander. Ein Team, das sich gegenseitig vertraut und unterstützt. Und Menschen, die Verantwortung für ihre Ergebnisse übernehmen.   Welche Dinge wären euch, wenn ihr Chef wärt, komplett egal? #leadership #mitarbeiterführung
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Carsten Maschmeyer

Entrepreneurship

2mo

Mitarbeiter sollten am Ende des Monats nicht jeden Cent umdrehen müssen.   Müssen viele aber.   Klar, wenn es daran liegt, dass Mitarbeiter zu wenig verdienen, dann sollten Arbeitgeber natürlich endlich angemessen zahlen.   Aber das ist nicht immer der Grund.   Im Gegenteil: Viele haben gute Jobs und ein ordentliches Einkommen. Und trotzdem reicht es gefühlt nie.   Warum? Weil Geld heute nicht mehr einfach ausgegeben wird, es verschwindet oft.   Das Abo, das einfach weiterläuft, der „kleine“ Kauf zwischendurch und Dinge, die sich nicht nach viel anfühlen. Ja, einzeln harmlos, aber in Summe der Grund, warum am Ende weniger vom Lohn übrig ist als gedacht.   Das Problem ist also meistens fehlende Sichtbarkeit.   Genau deswegen habe ich 2018 in die Zwillinge Alexander und Benjamin investiert.   Ihre Idee: Menschen endlich zeigen, wo ihr Geld wirklich hingeht.   Und daran sieht man, wie groß das Thema ist: Heute ist daraus ein Unternehmen mit über 40 Mio. € Umsatz entstanden, 200 Jobs und Aufmerksamkeit weit über die klassische Finanzwelt hinaus - bis hin zu Partnerschaften wie Toni Kroos.    Besonders spannend wird es, wenn solche Lösungen weitergedacht werden. Finanzguru kooperiert jetzt mit KassenKompass.   Zusammen seid ihr der ideale „Finanzkompass“. Ihr gebt Menschen genau das, was ihnen oft fehlt: den Überblick über ihre (laufenden) Kosten. #startups #dhdl #finanzen #überblick
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Carsten Maschmeyer

Entrepreneurship

3mo

Unsere wirtschaftliche Zukunft entscheidet sich nicht in der Politik. Sondern in Garagen, Coworking-Spaces und kleinen Gründerteams. Gerade erschlagen uns die schlechten Nachrichten fast. Ölpreisschock, VW baut 50.000 Stellen ab, usw. Trotzdem bin ich optimistisch. Nicht wegen der Politik, sondern weil wir in Deutschland großartige Gründer mit innovativen Ideen und unternehmerischem Mut haben. 2012 habe ich in Sebastian Seifert und Achim Bönsch und ihr Startup Barzahlen investiert. Sie haben richtig erkannt, dass die bargeldverliebten Deutschen auch Online-Käufe gerne bar bezahlen würden. Sie hatten recht und einige Jahre später folgte der Exit zu einer dreistelligen Millionenbewertung. Andere hätten sich nun auf die faule Haut gelegt. Aber nicht Sebastian und Achim. Sie machten direkt weiter und gründeten wieder. Unser Frühphasen-Fonds seed + speed Ventures und ich haben uns direkt entschlossen, in ihr neues Startup finperks zu investieren, ein potentielles Unicorn. Denn: Wir investieren nicht (nur) in Businesspläne, sondern in Gründerpersönlichkeiten. Sebastian, Achim, Andreas, ich bin sicher, ihr werdet einmal mehr beweisen, dass ein Tech-Unternehmen auch made in Germany mega-erfolgreich werden kann. Menschen wie ihr seid der Grund, warum ich für unsere wirtschaftliche Zukunft trotz allem optimistisch bin. Finperks ist nicht mal ein Jahr alt und ihr habt schon 15 Arbeitsplätze geschaffen. Das werden sehr schnell noch viel mehr werden. Habt ihr auch Dinge, die euch optimistisch in die Zukunft blicken lassen? #startups #gründergeist #deutschland #zukunft
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Carsten Maschmeyer

Entrepreneurship

3mo

Wer nie widerspricht, hilft auch nie weiter. Viele Chefs wünschen sich ein Team, das reibungslos funktioniert. Kein Widerspruch, keine unbequemen Fragen, keine Diskussionen.   Das klingt effizient. Ist es aber nicht. Denn ein Mitarbeiter, der widerspricht, hat sich Gedanken gemacht. Er hat eigene Ideen entwickelt, das Thema durchdrungen und traut sich, für seine eigene Haltung einzustehen. Das ist kein Problem - das ist das, was ein Unternehmen weiterbringt.   Fordernd sind nicht die Mitarbeiter, die hinterfragen. Wirklich anstrengend sind diejenigen, die zu nichts eine Meinung haben - und wenn doch, dann nur eine negative. Von denen keine eigenen Ideen, keine konstruktiven Beiträge kommen, sondern nur Schweigen oder Skepsis. Widerspruch im richtigen Rahmen ist kein Zeichen von fehlendem Respekt. Es ist ein Zeichen von Vertrauen.   Wer widerspricht, glaubt daran, dass seine Stimme gehört wird und dass es sich lohnt, für eine bessere Lösung einzutreten.   Als Führungskraft sollte man sich daher nicht fragen: „Warum widerspricht mir jemand?“, sondern: „Warum tut er es nicht mehr?“   Was ist eure Erfahrung mit internem Widerspruch? #widerspruch #entwicklung #vertrauen
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