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Max Wittrock

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@maxwittrock

co-founder @zeroLabs | coaching founders and startups

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Max Wittrock

Entrepreneurship

3mo

Die häufigste Frage? "Wer kann mir bei meinem AI-Projekt helfen?" Egal ob große oder kleine Unternehmen ... ob Freelancer*in oder CEO ... so oft höre ich diese oder ähnliche Fragen aka: "Ich würde ja gerne mehr mit KI machen, aber wer hilft mir bei der Umsetzung, wer kann das?" • Wer kann mich schulen? • Wer bietet Workshops an? • Wer kann mit KI im Marketing helfen? • Wer macht komplexere Projekte? usw. Deswegen dieser Post. Wenn ihr selbst KI-Dienstleistungen anbietet oder gerade ein KI-Projekt hattet und wen empfehlen könnt: Schreibt euch mit kurzer Vorstellung / Expertise oder wen anders in die Kommentare. Damit wir mal sammeln können, wen es aktuell da draußen gibt ... hope it helps!
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Max Wittrock

Entrepreneurship

3mo

Diese App hatte im Mai 2020 noch 1.500 User, nicht mal ein Jahr später schon 10 Millionen ... Ich hatte gerade einen Throwback-Moment, als ich die neue Folge von "Version History" gehört habe, einem The Verge Podcast. Es ging natürlich um Clubhouse. Ehrlicherweise hatte ich rund fünf Jahre später schon fast vergessen, wie verrückt das damals war. Die Folge hat Erinnerungen geweckt ... ein paar Stichworte aus meinem Kopf und dem Podcast: - Eine Live-Performance von The Lion King - Marc Andreessen und viele andere Tech-Größen und Promis, die plötzlich in random Rooms auftauchen - Ich hab Nachrichten und Emails bekommen, ob ich noch Einladungen übrig hätte - Menschen haben sogar Geld für Clubhouse-Einladungen bezahlt! ... Und plötzlich war alles wieder vorbei. Wenn ihr auf Tech-Nostalgie steht: Sehr empfehlenswerte Folge ... Und könnt ihr euch an Clubhouse erinnern? Teilt gerne mal eure Erinnerungen in den Kommentaren ... Nutzt ihr die App ggf sogar heute noch? Quelle Grafik: https://lnkd.in/dXM5QKEN
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Max Wittrock

Entrepreneurship

3mo

Du musst als Gründer*in das Marketing-Rad nicht neu erfinden. Und du musst nicht krampfhaft individuell sein ... Letzte Woche habe ich mit einem Gründer über seine Meta-Strategie gesprochen. "Wir haben da einen anderen approach" Und ich frage mich: Ok. But why? Als Startup willst du die Nadel sein, nicht der Heuhaufen. Klar. Einzigartig ist gut. - Im Produkt - In der USP - In der Problemlösung Aber wenn es ums Marketing geht, solltest du zu 80% bewährten Mustern folgen. Sehr wenige Startups schaffen es, durch einzigartige Events, Aktionen oder Ideen aus der Masse herauszustechen. Sehr wenige Marken schaffen es, nur durch kulturelle Relevanz und Community zu wachsen. Die meisten müssen in den Maschinenraum. Und das adaptieren (nicht kopieren), was tausende vor ihnen gemacht haben. It might not be pretty. But it works. Die Founder-Ad zum Beispiel ist eine der am tiefsten hängenden Früchte am Meta-Baum. Und ich kenne kaum ein Startup, das nicht sagt: Eines unserer erolgreichsten Ad-Formate. Könnt ihr auch bei Dominik Singer nachlesen, der das ebenfalls immer wieder betont. Trotzdem: Viele probieren das Format gar nicht erst aus. "Passt nicht zur visuellen Identität ... Bla Bla" Mal Realtalk: Moritz und ich würden bei zeroLabs auch gerne Ads machen, die in schwarz-weiß und in futuristischen Sichtbetonräumen stattfinden und so wenig Narrativ und so viel Avantgarde ausstrahlen, dass unweigerlich jemand "Hurz!" rufen muss beim Ansehen. Aber als Startup musst du in der Regel Geld verdienen. Deswegen fahren wir gleich zu Max O. und drehen neue Founder-Ads. Auch wenn mir Sichtbeton und was in Super8 lieber wäre. Mein Rat: Seid individuell und probiert gerne mit 20% eurer Ressourcen das aus, was euch happy macht und zur Marke passt. Doch die restlichen 80% ... die sollten damit gefüllt werden, was schon für unzählige andere funktioniert hat. Und die 1% der Brands, die das alles nicht brauchen, die keine Logos an ihren Stores oder auf ihren Shirts haben, die cultural icons werden oder sind: I tip my hat to you. PS: Ihr verzeiht mir hoffentlich, Stephan, Dennis und Jan, dass ich dieses Foto ausgegraben habe ... aber es passt einfach zu gut.
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Max Wittrock

Entrepreneurship

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Unternehmertum ist viel langweiliger, als viele denken. Es gibt ein großes Missverständnis da draußen, wenn es ums Gründen geht. Don't get me wrong: Ich will (fast) keinen anderen Beruf auf der Welt machen. Ich liebe Startups und das, was wir aktuell mit zeroLabs tun. Aber ich glaube, die meisten erfolgreichen Unternehmer*innen machen ... 1) wenige Dinge 2) über einen längeren Zeitraum 3) konstant richtiger 4) die auch viele andere machen Da ist meist wenig Glamour. Dafür Konsistenz, Disziplin, Durchhaltevermögen und Selbstausbeutung ... 1) Ob bei deinen Marketing-Maßnahmen oder bei deiner Positionierung ("The riches are in the niches") ... Fokus ist so schwer, aber so wichtig. 2) It takes years to become an overnight success. So viele Unternehmer*innen schreiben auch hier auf LinkedIn: Es hat einfach Jahre gedauert, bis der Durchbruch oder die nächste Umsatzstufe kam. Man unterschätzt brutal, wie lange man in den meisten Fällen durchhalten muss. 3) Du kannst nicht alles von Anfang an richtig machen. Aber du musst Dinge konstant richtiger machen. Fehler akzeptieren, Perfektion beiseite legen, aber auch aus den eigenen Fehlern lernen. 4) Und das Rad nicht neu erfinden. Es triggert die Marketing-Bubble, wenn ich Dinge schreibe wie: "Mach zu 80% das, was auch bei anderen funktioniert oder funktioniert hat". Doch sprich beispielsweise mit 10x erfolgreichen Foundern über ihre Meta-Accounts ... du wirst überrascht sein, wie ähnlich die Strategien, Creatives und Workflows sind. Das exkulpiert dich nicht von der Notwendigkeit einer USP und einer klaren Positionierung. Aber Skalierung ist selten innovativ. Sondern ganz viel Handwerk und Maschinenraum. Und selbst, wenn du das alles befolgst, dir die Nächte um die Ohren schlägst und alles andere beiseite schiebst: Auch dann kann dein Startup scheitern. Mangelndes Glück, blöde Umstände, schlechtes Timing ... Trotzdem liebe ich das Gründen. Aus dem gleichen Grund, aus dem ich das Radfahren liebe: durch den Schmerz pushen. Das ist oft eintönig und langweilig. Doch das Gefühl, wenn man eine Etappe weiter ist? Einfach Wahnsinn.
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Max Wittrock

Entrepreneurship

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We Messe(d) up. Gründen bedeutet nicht nur Erfolge feiern. Unter der Wasseroberfläche sind die Fuckups ständige Begleiter .. schlaflose Nächte, Geldsorgen und Momente, die man am liebsten vergessen würde. Und diese Momente ... die schaffen es viel zu selten auf Social Media. Auch, weil man keine Zeit für einen Post hat ... man muss ja das Problem lösen😅 Es gibt die großen und die kleinen Fuckups. Und aus Kategorie zwei will ich kurz eine Story teilen, die mir noch sehr plastisch in Erinnerung ist. Biofach. Vor vielen Jahren, mit mymuesli Studierende hatten uns einen Messestand geplant. Wir drei Gründer waren vor Ort. Die Messe lief. Alles gut. Und dann kam der Abbau. Äh What? Abbau? Im ganzen Stress hatten wir daran natürlich nicht gedacht. Wir hatten zwei Laptops dabei, nicht mal ein Taschenmesser. Also mussten wir bis spät in die Nacht alles improvisiert abbauen. Der Holzwagen auf dem Bild ist zwischendrin zusammengebrochen. Und noch vieles mehr. Nachts sind wir dann zurück nach Passau ... Aber noch heute lachen wir darüber. Und könnten noch hunderte solcher Stories erzählen ... Klar, es gibt viel größere Katastrophen. Aber sowohl die kleinen als auch die großen Momente brauchen mehr Aufmerksamkeit. Weil man sich in beiden wiedererkennt. Deswegen will ich euch auf einen neuen Podcast hinweisen, der genau das tut, das Licht auch auf die unangenehmen Momente richten: „Been there, done that" von EWOR. Echte Geschichten von Menschen, die wirklich was aufgebaut haben. Die rohe, ungefilterte Realität des Gründens. (Unbezahlte #Werbung ... aber Hubertus ist mittlerweile Partner und CMO bei EWOR, nicht nur deswegen liegt mir das am Herzen.) 🎙️ Ab heute überall, wo es Podcasts gibt. 👇 Und ihr? Teilt gerne euren kleinen oder großen Fuckup-Moment in den Kommentaren.
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Max Wittrock

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Ich durfte für das LinkedIn-Team Cappuccino machen! Wusste ich doch, dass sich das Latte-Art-Training mal auszahlen würde. Gestern war ich bei LinkedIn in München zu Gast; und wir haben nicht nur Kaffee getrunken, sondern auch über die Zukunft der Plattform diskutiert. Ich bin hier seit 2018 aktiv. Danke, Sara Weber, dass du mich damals dazu ermutigt hast. Und noch immer bin ich Fan und heavy user ... - weil der Diskurs hier fast immer konstruktiv ist - weil es sich wie Bloggen anfühlt - und weil ich hier Menschen folge, deren Gedanken und Beiträge mich wirklich weiterbringen Dr. Teo Pham Pham zum Beispiel, Magdalena Oehl oder Dr. Nina Böhm ... alle drei waren gestern auch im LinkedIn-Office. Und wir waren uns einig, es gibt auch einiges zu tun: - zu viel KI-Content und KI-Kommentare - und der gute, menschliche Content ist schwer zu finden oder es ist viel Kuration im eigenen Feed nötig - der Algorithmus bleibt eine Blackbox, die komisch priorisiert - Video braucht mehr Raum All das konnten wir mit LinkedIn CMO Jessica Jensen diskutieren. Thanks for taking the time ... and for enduring our very German approach to giving feedback. Ich bin weder LinkedIn-Ambassador noch -Mitarbeiter, aber ich bin ehrlich überzeugt: Diese Plattform hat mich und zum Beispiel auch zeroLabs beruflich wie persönlich enorm weitergebracht. Deswegen ... trotz KI-Flut und offener Baustellen ... Ich schaue optimistisch nach vorne. LinkedIn wird sich weiterentwickeln ... und ich freu mich drauf!
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Max Wittrock

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Gehört Schiller noch zur Allgemeinbildung? Und was ist wirklich des Pudels Kern bei der Diskussion (I know, Pudel ist nicht Schiller, sondern der andere) ... Darüber habe ich diese Woche in meinem Newsletter geschrieben. Außerdem geht es um Klarinettenunterricht und um Claude und künstliche Intelligenz. Noch kein Subscriber? Den Anmelde-Link schreibe ich euch in den ersten Kommentar!
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Die für mich größte innere Prüfung als Unternehmer? Tippfehler nicht mer verbesern. Ich hab neben dem Jura-Studium eine Ausbildung gemacht: Als Journalist. In Passau geht das. Und seit ich in meinem ersten Artikel zwei Namen falsch geschrieben hatte und eine Leser-Email kam, achte ich akribisch auf Tippfehler und korrekte Schreibweisen. Ich hab alle Wolf Schneider Bücher durch und würde meine (fiktiven) Wellensittiche gerne Infinitiv und erweiterter Infinitiv nennen. Doch über 20 Jahre vorgespult: Und jetzt muss ich die Fehler ignorieren 😲 Denn wenn wir bei zeroLabs bei jeder Meta-Ad noch x Korrekturschleifen einbauen würden, dann würden wir unsere Testing-Ziele nicht schaffen. Jede Minute zählt. Und noch wichtiger: Der Algorithmus liebt Rechtschreibfehler ... und die Menschen, die sie in den Kommentaren verbessern. Jeder Performance-Marketeer kennt das aus dem eigenen Account: Oft sind die fehlerhaften Ads, ob Rechtschreibung oder andere Glitches, die Best-Performer ... Deswegen an alle meine ehemaligen Ausbildungs-Redakteur*innen: Ihr habt einen super Job gemacht! Schuld ist nur der Algorithmus. Oder war es Algoritmus? Wer von euch kann Tippfehler aushalten? Und wer muss alles verbessern, um einschlafen zu können?
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Max Wittrock

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Im Zeitalter der KI, hab ich das einzig Konsequente getan: Ich hab mir eine Schreibmaschine gekauft. Benjamin Jaksch hat das kürzlich in einem Video formuliert: KI-Texte erkennt man nicht mehr am Gedankenstrich, sondern an diesem speziellen ... Rhythmus. Ihr alle kennt diesen KI-Jambus bestimmt: halbfertige Sätze, so ein Maschinen-Swing, am Ende paniert mit kruder Logik oder einer cringen Frage ans Publikum. Something feels off, wenn man das liest. Und ich bereue jeden LinkedIn-Workshop, bei dem ich am Ende empfohlen habe: Nutzt KI! Versteht mich nicht falsch: Natürlich sollt und könnt ihr künstliche Intelligenz für Texte und Co nutzen. Aber zu viel KI schleift alle Kanten und Splitter aus euren Worten. Und genau an denen bleiben Menschen hängen. Jetzt hab ich mir also eine Schreibmaschine gekauft. Wollte ich eh schon lange machen, mindestens seit ich vor einigen Jahren die Doku "California Typewriter" gesehen habe. Ich hab keinen Masterplan, wie viele Texte ich damit schreiben will und wie die überhaupt ins Internet kommen. Aber mindestens ist sie ein Reminder dafür, warum ich überhaupt auf LinkedIn und auf Social Media bin: wegen der Menschen, nicht wegen der Hooks, Call-to-Actions, nicht wegen des KI-Slobs und schon gar nicht, um die immer gleiche AI-Prosa zu lesen. Ihr müsst keine Schreibmaschine kaufen: Aber wenn eure Texte nur noch von Algorithmen geschrieben ode poliert werden, dann bleibt irgendwann nichts mehr übrig außer Einheitsbrei. Und den will niemand lesen. Außer eine andere KI vielleicht ...
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Max Wittrock

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Ich liebe Musik. Vor allem Jazz. Letztes Jahr durfte ich Dank Sebastian Schuon einen kleinen Vortrag zu Jazz, Sampling und Unternehmertum halten. Und dieses Mal hab ich in meinem Newsletter über Jazz und Marketing geschrieben. Man könnte da ja noch ewig ... aber ich will euch ja nicht langweilen. Danke wir immer für den Support und die über 8.000 Abos auf Steady und LinkedIn. Vielleicht halte ich den Vortrag ja 2026 nochmals ... ich sag Bescheid! Und solltest du den Newsletter noch nicht abonniert haben: Das kannst du hier auf LinkedIn oder auf Steady tun. Link im ersten Kommentar.
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